Am 04. März 1919 starben 54 Sudetendeutsche bei friedlichen Kundgebungen durch Kugeln tschechischer Soldaten. Sie forderten das nationale Selbstbestimmungsrecht. Die Sozialdemokratie unter Josef Seliger hatte zu einem Generalstreik aufgerufen, nachdem den sudetendeutschen Abgeordneten vom Tschechoslowakischen Staat untersagt worden war, an der konstituierenden Nationalversammlung der Republik Deutsch-Österreich in Wien teilzunehmen. Auch in Reichenberg fanden Demonstrationen statt und es fielen Schüsse. Eine Volksabstimmung wurde von den Alliierten Siegermächten des ersten Weltkrieges abgelehnt.
Am Mittwoch, den 04. März 2026 um 14.00 Uhr wird der Landesvorstand der Sudetendeutschen Landsmannschaft Baden-Württemberg zum Gedenken an die Opfer einen Kranz am Denkmal für die deutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge im Kurpark Stuttgart-Bad Cannstatt niederlegen. Ihre Teilnahme haben der Bürgermeister Dr. Clemens Maier, in Vertretung für OB Dr. Frank Nopper, der Bezirksvorsteher von Bad Cannstatt Bernd Marcel Löffler und die Landtagspräsidentin Muherterem Aras zugesagt. Dabei wird auch an den einzigen Transport aus dem Sudetenland am 21. März 1946 nach Stuttgart erinnert.
Am Sonntag, den 15. März 2026 um 10.30 Uhr findet im Haus der Heimat, Schloßstraße 92 in Stuttgart eine Feierstunde statt. Hauptredner ist Günter H. Oettinger ehemaliger Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg. Anmeldung an Lgst@sudeten-bw erforderlich.
Volker Patzelt Vorsitzender

Herr Hoffmann als Gastgeber 2025