Chronik der Stadt Reichenberg: 24. Feber 1914
Das Stadtverordnetenkollegium faßt eine Entschließung, gegen den Regierungsentwurf über die Änderung der Landesordnung, den Sprachengebrauch bei den autonomen Behörden und beim Postwesen.
Das Stadtverordnetenkollegium faßt eine Entschließung, gegen den Regierungsentwurf über die Änderung der Landesordnung, den Sprachengebrauch bei den autonomen Behörden und beim Postwesen.
Der Stadtrat erhält die Mitteilung, dass ein Brigadegericht mit Arrest in Reichenberg errichtet wird. Es wird in einem Teile der ehemaligen Kaserne in der Laufergasse untergebracht werden.
Die Reichenberger Bezirksvertretung hält in ihrem neuen Bezirkshause die erste Vollversammlung ab.
Die 2. Knabenbürgerschule wird in der Kaiser-Franz-Josef-Schule eröffnet.
1790: Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Così fan tutte (So machen es alle) nach einem Text von Lorenzo da Ponte wird im Wiener Burgtheater uraufgeführt. 1802: Die Cisalpinische Republik wird in Italienische Republik umbenannt und wählt Napoleon Bonaparte zu ihrem Präsidenten.
Der Deutsche Gebirgsverein für das Jeschken- und Isergebirge und der Reichenberger Sportklub veranstalten auf der Jeschkenrodelbahn ein Wettrodeln um die Meisterschaft von Europa. Die Zahl der Besucher wird auf 30.000 geschätzt, wovon die Straßenbahn nach Ober-Hanichen allein 15.000 befördert. Die Europameiseterschaft erringt Rudolf Kauschka in Nieder-Hanichen.
1884: Am Theater an der Wien in Wien erfolgt die Uraufführung der Operette Gasparone von Karl Millöcker.
Eröffnung des von Gustav und Ernst Bayer durch die Firma Adolf Bürger in der Bahnhofsstraße erbauten Kammerlichtspielhauses.
Das Stadtverordnetenkollegium stimmt den Bedingungen, welche die Stadtgemeinde Röchlitz für den Fall ihrer Eingemeindung gestellt hat, zu. Das Stadtverordnetenkollegium erteilt grundsätzlich die Bewilligung, daß vom Jahre 1914 an versuchsweise eine Akademie für Selbstverwaltung errichtet wird.
1458: Die ungarischen Magnaten wählen Matthias Corvinus zum König im Königreich Ungarn. 1634: Kaiser Ferdinand II. entlässt den Herzog von Friedland, Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, als Kommandeur der kaiserlichen Truppen im Dreißigjährigen Krieg, nachdem dieser in Verdacht geraten ist, einen Putsch zu planen.